Browserspiele in Flash

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Aus der Welt der Spiele

Aktivitäten, die man nicht ganz so verbissen sieht, kann man als „Spiel“ bezeichnen. Das bedeutet nicht, dass der Spielende weniger herausgefordert wird als etwa in seinem Berufsleben, aber meistens kann man beim Spielen etwas gelassener bleiben als bei Aktivitäten, bei denen es „wirklich um etwas geht“. Der Begriff des „Spiels“ hat etwas leichtes und unbeschwertes und manchmal ist beim Spielen die Frage gerechtfertigt, warum es so schwer gelingt, dieses Gefühl auch auf andere Arbeiten zu übertragen. Nicht nur der Mensch spielt, es gibt auch Spielzeug für Katzen und Hunde und nur all zu gerne überträgt der Mensch seine eigene Begrifflichkeit des Spielens auch auf die tierischen Freunde, die gewiss beim Spielen ganz andere Gedanken verfolgen als der Mensch vielleicht im Sinn hat.

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© Gisela Peter / pixelio.de
Längst wird die Kunst des Spielens nicht mehr als „Kinderkram“ bezeichnet und in den Ladenlokalen der Spielwarenhändler gehen zunehmend auch Partyspiele über den Ladentisch, die nicht die Zielgruppe der Kinder im Sinn haben. Spielen unbeschwert zu lernen, sich Herausforderungen zu stellen und mit anderen Menschen zu interagieren. In einer geselligen Spielrunde wird viel gelacht, aber auch manchmal über das Regelwerk gestritten. Das gute alte Brettspiel findet immer neue Variationen und auch Aufbauspiele mit variablem Spielfeld sind in den vergangenen Jahrzehnten sehr beliebt geworden. Das Pen & Paper Rollenspiel ist unverändert ein Geheimtipp unter kreativen Spielern geblieben. In diesen Szenarien geht es nicht um ein explizites Spielziel, der Held lebt vielmehr in einer fantastischen Welt, die ihn mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. Kartenspiele kannte man schon im Mittelalter und sich auch heute noch eine praktische und vor allem platzsparende Option, sich spielerisch mit Freunden zu vergnügen.

Seit den 1970er Jahren wird auch am Computer oder der Spielekonsole gespielt. Das microprozessorgesteuerte Szenario stellt gänzlich andere Herausforderungen als es Brett- und Kartenspiele bieten können. In der Frühzeit der Computerspiele standen einfache Geschicklichkeitsübungen im Vordergrund. Zweidimensionale Spielfiguren wurden an anderen Elementen vorbei- oder hindurchbewegt. Meist ging es darum, Kollisionen zu vermeiden oder genau diese herbeizuführen. Auf diese Weise konnten Autorennen, Weltraumabenteuer und Action-Schachspiele insziniert werden.

In den frühen 1990er Jahren wurden dank der Grafikbeschleuniger dreidimensionale Spiele möglich. Damit ist nicht jene Technik gemeint gewesen, die sich zwanzig Jahre später im Kino durchsetzte und für deren Genuss man eine Brille zu tragen pflegte, sondern ein räumlich angelegter Aufbau der Spielewelt. Spiele aus der Ich-Perspektive und komplexe Rollenspielwelten waren Kinder dieser Zeit. Mit der Einführung des breitbandigen Internets war der Spieler auch bald nicht mehr isoliert in seinem Szenario gefangen, sondern konnte auch mit anderen Spielern interagieren.

Heute wird zunehmend im Browser gespielt. Das spart dem Freund des digitalen Spiels den Gang in das Medienkaufhaus. Die meisten der Browserspiele setzen keine Installation von Software mehr voraus. Manche dieser Spiele werden in schlichtem html dargestellt, andere nutzen den Flashplayer. Mittlerweile gibt es auch Angebote, die den kommerziellen Spielen, die noch auf Datenträger angeboten werden, kaum mehr unterlegen sind. Viele dieser Spiele sind zumindest in ihrer Grundausstattung kostenlos. Manche locken mit kostenpflichtigen Erweiterungen, die vorgeben, den Spielerfolg etwas zu beschleunigen.



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